Gemeindeammann und Ständerat?
Unser Weinfelder Gemeindeammann Max Vögeli kandidiert als Thurgauer Ständerat. In einem in alle Haushaltungen verteilten Flugblatt vertritt er die Auffassung, dass er beide Aufgaben unter einen Hut bringen kann. Lassen sich die beiden Tätigkeiten Gemeindeammann und Ständerat wirklich vereinen?
Die SP Weinfelden sagt dazu klar NEIN und somit das, was viele Weinfelderinnen und Weinfelder denken! Denn wir haben Max Vögeli diesen Frühling als vollamtlichen Gemeindeammann wiedergewählt und wollen den „Chef“ – und nicht die Stellvertretung - vor Ort wissen und uns nicht zu gewissen Zeiten nur mit „virtueller“ oder „elektronischer Präsenz“ zufrieden geben.
Die Gemeinde Weinfelden ist von der Anzahl der Angestellten, wie auch vom Umsatz her gesehen, vergleichbar mit einem mittleren Betrieb. Der Gemeindeammann ist der CEO dieses „mittleren KMU-Betriebes“ und seine Arbeit folglich ein 100%-Job. Auch sind wir klar der An-sicht, dass der „Chef“ unserer Gemeinde eine möglichst grosse Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten hat.
Das Ständeratsmandat bringt gemäss verlässlichen Quellen ein Arbeitspensum von rund 40-50% mit sich. Während vielen Wochen im Jahr ist ein Ständerat somit 2-3 Tage in der Woche in Bern engagiert. Dies ist auch nicht verwunderlich, da die 46 Ständerätinnen und -räte ja die gleiche Arbeit wie der 200 köpfige Nationalrat zu leisten haben. Entsprechend ist jedes Mitglied des Ständerates in einer um das 4-5 fach höheren Zahl von Kommissionen aktiv.
Die SP Weinfelden will einen 100% Gemeindeammann, der für Weinfelden da ist. Ein überzeugendes Doppel-mandat, ohne „Wenn und Aber“, wird uns auch ein Max Vögeli nicht bieten können.
SP Weinfelden






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